<

 

 

>


D 18


Arbeiten im Freileitungsbereich

Allgemeines

  • Freileitungen im Baustellenbereich können eine große Gefahr darstellen.
  • Beim Planen und Einrichten einer Baustelle muss deshalb elektrischen Freileitungen große Aufmerksamkeit gewidmet werden.
  • Besonders der Einsatz von Kranen, Baggern, Muldenkippern, Betonpumpen, Fahrgerüsten, Aluleitern usw. bedarf sorgfältiger Überlegungen und Absprachen mit dem Betreiber.
  • Notrufnummern und Netzbetreiber finden sich üblicherweise am Mast.
  • Notrufnummern zeitgerecht vor Beginn der Arbeiten erheben.

Vorbereitende Schutzmaßnahmen

  • Vor dem Einrichten der Baustelle klären, ob die Sicherheitsabstände zu Freileitungen laut nachstehender Tabelle eingehalten werden können.
  • Können die Sicherheitsabstände nicht eingehalten werden, muss mit dem zuständigen EVU bzw. dem Betreiber der Hochspannungsleitung Kontakt aufgenommen werden.
  • Dabei klären, ob die Freileitung
    • verlegt,
    • abgeschaltet,
    • umgeleitet (z. B. erdverlegtes Kabel) oder
    • mit einem Isoliermantel umwickelt
    • werden kann.
  • Wenn Gefahr besteht, die Freileitung mit Maschinen, Geräten oder Bauteilen zu berühren, sind Schutzmaßnahmen erforderlich, wie
    • Abschranken (z. B. Rundholzstangen und Pfosten),
    • Prallseile und Netze,
    • Schutzwände aus Holz oder Beton,
    • Dreh-, Höhen- oder Auslegerbegrenzungen an Maschinen,
    • fachkundige Aufsicht.

 Hinweis

Bei zeitgerechter Baustellenankündigung bietet das EVU (Elektroversorgungsunternehmen) kostenlose Isolierung für Niederspannungs-Freileitungen.


<

 

 

 

>




PDF Ansicht


Copyright 2025 | Bundesinnung Bau | Wirtschaftskammer Österreich